CREATE
Kreativität ist Seelenpflege.
Male, schreibe, fotografiere, koche – ganz ohne Anspruch.
Artikel 1
Create Something Small – Die Freude am ehrlichen Ausdruck
Kreativität ist keine Fähigkeit, die man „hat“. Sie ist eine Haltung. Sie beginnt dort, wo du etwas aus dir heraus entstehen lässt – ehrlich, ohne Anspruch, ohne Publikum. Create Something Small erinnert dich daran, dass Ausdruck Heilung ist, egal wie klein er beginnt.
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Was ist kreativer Ausdruck?
Kreativität bedeutet, inneres Erleben sichtbar zu machen. Ob du schreibst, zeichnest, kochst oder tanzt – es geht nicht um Kunst, sondern um Verbindung. Wenn du etwas erschaffst, fliesst Energie nach aussen und schafft Platz in dir. Der Moment des Schaffens ist Meditation in Bewegung.
Warum wirkt es?
Studien belegen, dass kreatives Tun Stress reduziert, das Immunsystem stärkt und Glückshormone freisetzt. Aber wichtiger ist, wie es sich anfühlt: Du trittst aus der Analyse heraus und in den Fluss. Fehler verlieren Bedeutung. Zeit vergeht still. Du wirst Beobachter und Schöpfer zugleich – und das ist zutiefst heilend.
So kannst du starten
Fang klein an. Male mit Kaffee statt Farbe. Schreibe drei Sätze über deinen Tag. Backe Brot, dekoriere einen Tisch, ordne Blumen. Alles, was du tust, darf Ausdruck sein. Lass Perfektion los – sie blockiert nur. Das Ziel ist nicht, etwas Schönes zu schaffen, sondern etwas Echtes.
Tipps
Schaffe dir Räume für Kreativität. Ein Tisch, ein Journal, ein Korb mit Materialien. Erinnere dich daran: Kreativität wächst im Alltag, nicht in der Ausnahme. Wenn du dir erlaubst, regelmässig etwas Kleines zu machen, entsteht Grosses – leise, langsam, aufrichtig.
Was du mitnehmen kannst
Kreativität ist kein Talent. Sie ist eine Form des Atmens. Mit jedem kleinen Ausdruck erinnerst du dich daran, dass du gestalten kannst – dein Umfeld, deine Gedanken, dein Leben.
Artikel 2
Everyday Beauty – Das Schöne im Gewöhnlichen sehen
Das Leben ist voller Schönheit – aber wir übersehen sie, weil sie leise ist. Everyday Beauty ist eine Einladung, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Es geht darum, die kleinen Dinge zu bemerken: das Licht auf der Wand, den Dampf einer Tasse Tee, das Lächeln eines Fremden. Schönheit ist keine Ausnahme, sie ist die Regel – wenn wir hinschauen.
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Was bedeutet „Everyday Beauty“?
Schönheit liegt nicht im Aussergewöhnlichen, sondern im Bewussten. Es ist die Kunst, im Alltäglichen das Besondere zu erkennen. Japanische Ästhetik nennt das Wabi-Sabi – die Wertschätzung der Unvollkommenheit und Vergänglichkeit. Wenn du das Gewöhnliche achtsam betrachtest, wird es kostbar.
Warum wirkt es?
Achtsames Sehen verlangsamt den Geist. Es weckt Dankbarkeit und Zufriedenheit. Psychologisch betrachtet stärkt es die Verbindung zwischen Wahrnehmung und Emotion – du fühlst dich lebendiger, klarer, ruhiger. Das Gehirn reagiert auf Schönheit mit Freude, selbst wenn sie unscheinbar ist.
So kannst du starten
Beginne, kleine Details zu bemerken. Beobachte, wie das Licht sich im Laufe des Tages verändert. Finde Muster, Farben, Geräusche. Vielleicht fotografierst du sie, vielleicht nur mit dem Blick. Schönheit braucht kein Publikum – sie existiert, wenn du sie wahrnimmst.
Tipps
Mache aus dem Sehen ein Ritual. Vielleicht jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit oder beim Abwasch. Stelle dir die Frage: „Was ist gerade schön?“ Mit der Zeit wird dein Blick weicher, deine Wahrnehmung tiefer. Das Leben wird langsamer – und reicher.
Was du mitnehmen kannst
Schönheit ist immer da. Wenn du lernst, sie zu sehen, verändert sich nicht die Welt – du veränderst dich. Das Alltägliche wird zum Wunder, das du schon immer übersehen hast.
